Innovationsbeispiele
Innovationsbeispiele
Zur Inspiration hier ein paar sich gegenwärtig im Prozess der Markteinführung befindende, von der SICOA und dem SWISS-ALU-NET begleitete Innovationsbeispiele:
1) KERTALA – die neue keramische Wandbekleidung
Einfache Grundidee, modernste Technik: die rollbare Fliese. Durch Dünnfilmtechnik werden keramische Schichten auf rollbares Material aufgedampft. Bestimmte Schutzschichten sorgen dafür, dass die Fliese wasserabstossend, selbstreinigend, antibakteriell und antigrafitti wirkt. Verlegt werden kann sie so leicht wie Tapete, obwohl die Oberfläche eine echte Fliese ist.
Mehr Informationen unter www.kertala.ch.
2) ECOFUEGO – Grillen und Heizen mit Kaffeesatz
Dies ist eine gute Idee für eine bessere Welt: Aus Kaffeesatz werden in einer kleinen Produktionsstätte im Paradies Briketts gepresst, die bei der Verbrennung weniger Feinstaub und weniger CO2 produzieren als herkömmliche Brennmittel. Auch der Heizwert liegt mit 6,2 kWh/kg höher als der von Heiz-Pellets und ist dreifach so hoch wie der von waldfrischem Naturholz.
Diese sehr guten Leistungen und die ökologische Bedeutung des Produkts lassen die 3R-Company optimistisch sein, dass sich das Produkt am Markt behauptet. Mehr Informationen unter www.3rcompany.com.
3) SWISS-PLY – Ein (Ver-)Bund fürs Leben
Die Innovation ist hier ein Metallverbund, bei dem Aluminium der Grundwerkstoff ist. Als Auflage kann zwischen Stahl, Edelstahl, Titan, Nickel-Legierungen und Kupfer gewählt werden. Die beiden Schichten verbinden die Eigenschaften des Auflagenmaterials mit dem geringen Gewicht von Aluminium. So entsteht eine höhere Festigkeit bei geringerem Gewicht. Zusätzliche Eigenschaften sind hohe Hitze- und Korrosionsbeständigkeit, ein Selbstreinigungseffekt und bessere thermische und elektrische Leitfähigkeit. Die Anwendungsmöglichkeiten sind naturgemäss vielfältig, so ist Swiss-Ply sowohl im Maschinen- und Anlagenbau, in der IT-, Automobil- und Druckindustrie als auch in der Gastronomie, der Medizin und der Luft- und Schifffahrt denkbar. Der Metallverbund wird von einer Schweizer Firma produziert.
4) AlOK – so leicht wie Aluminium, so hart wie Stahl
Durch die sogenannte plasmachemische Oxidation von Aluminium werden Oberflächenhärten erreicht, die rekordverdächtig sind. Für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten entsteht so ein Werkstoff, der eine extrem hohe Verschleissfestigkeit aufweist, biegfest und korrosionsbeständig ist, der einen guten Haftgrund für Lacke bietet und hohe Temperaturen aushält (bis 2000°C kurzzeitig, bis 500°C Dauerbeanspruchung). Auch Termperaturwechsel machen ihm nichts aus, denn durch eine thermische Sperrschicht ist die Wärmeleitfähigkeit sehr klein, und eine 80μm-Schicht isoliert elektrischen Strom bis zu einer Spannung von 1000V. Ein letzter Pluspunkt: Bei der Produktion entstehen keine gefährlichen oder giftigen Abfälle, so dass das Produkt auch eine hohe Umweltverträglichkeit bietet.


